Wie werde ich meinen inneren Kritiker endlich los?

03 September 2020 | 0 Kommentare

Am liebsten würden sie ihn alle in die Wüste schicken. Und endlich ihre Ruhe vor ihm haben. Er ist nicht sehr beliebt und bringt viele Menschen zur Verzweiflung.

Er ist der Teil in uns, der gnadenlos auf uns einredet. „Du musst dir überlegen, wie es weitergehen soll“. „Mach ja keinen Fehler“. „Du musst dich noch mehr anstrengen, sonst wird das nichts“.

 

Wie sieht der innere Kritiker eigentlich aus?

Wenn man ihn sich als Person vorstellt, sieht er meist riesengroß aus, hat verkniffene Lippen, einen düsteren Blick und spricht mit lauter und harter Stimme. Er steht breitbeinig da, hat die Arme verschränkt und lässt einen nicht aus den Augen.

Manchmal fuchtelt er auch wild mit den Armen, haut auf den Tisch, greift sich an die Stirn oder schüttelt den Kopf.

Wie sieht dein innerer Kritiker aus? Wo steht er, wenn er mit dir spricht, wie ist seine Stimme und seine Körperhaltung?

 

Warum wir ihn in uns haben

Warum wir ihn in uns haben: Er hat all die Ermahnungen und Glaubenssätze übernommen, die wir in den ersten sechs Lebensjahren von unseren Bezugspersonen immer wieder gehört haben.

Er will uns damit helfen, gut durchs Leben zu kommen, uns an Regeln zu halten und nicht in unserer Komfortzone vor uns hin zu dümpeln.

An sich ist er gar kein so schlechter Kerl. Aber ihm fehlt meist das Gegengewicht. Das ist der mitfühlende und liebevolle Teil in uns: Das fürsorgliche Eltern-Ich.

Deshalb wird er immer lauter und dominanter. Und hat manchmal vielleicht das Gefühl, das die ganze Verantwortung auf ihm lastet. Die er nur mit immer noch mehr Ermahnungen und Bewertungen stemmen kann.

 

So kannst du den inneren Kritiker loswerden

Wie kann man ihn stoppen und loswerden? Das ist eine Frage, die mir viele Klienten stellen.

#1 Der erste wichtige Schritt: Ihn als Teil von uns selbst anerkennen und die gute Absicht sehen, die hinter seiner Strenge steckt. Denn er ist ein Teil von uns selbst. Und wenn wir gegen ihn kämpfen, kämpfen wir auch gegen uns selbst.

 

#2 Der zweite Schritt: Die Gedanken, die er uns ständig schickt, loslassen und inneren Raum für Entspannung und positive Gedanken schaffen.

 

#3 Der dritte Schritt: Den fürsorglichen Teil in uns stärken, damit wir mitfühlender und freundlicher mit uns umgehen. Und der innere Kritiker ein gutes und gesundes Gegengewicht hat.

 

Eine wunderbare Freundschaft mit dir selbst beginnen

Mit diesen drei Schritten kann sich der innere Kritiker zu einem guten Berater und Unterstützer entwickeln. Und statt ihn in die Wüste zu schicken können wir ihm die Hand reichen. Und eine wunderbare Freundschaft mit uns selbst beginnen.

Noch mehr über ihn und das fürsortliche Eltern-Ich kannst du in meinem Beitrag „So schließt du Freundschaft mit deinem innneren Kritiker“ lesen.

Dieser Schreibimpuls stammt von der wunderbaren Anna Koschinksi. In ihrer Facebookgruppe „Blog, Business und Text – die Schreibgruppe“ findest du noch mehr von ihr. Aufgabe war es, 10 Minuten etwas zu einer Frage zu schreiben, die mir im Rahmen meiner Arbeit immer wieder gestellt wird.  #produktivBloggen

Herzliche Grüße

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