Eine der häufigsten Fragen in meinen Meditationskursen: Was kann ich tun, um am Meditieren dranzubleiben? Das ist meist die größte Herausforderung. Wenn du dir diese Frage auch stellst, bist du also in guter Gesellschaft.

 

 

 

Meditation ist wie auf Wolken schweben

 

Jeder der beginnt zu meditieren stellt fest, wie entspannend und bereichernd die Meditation ist. Letzte Woche hatte ich ein Abendseminar mit 10 Frauen, die sich munter unterhielten und als ich sie fragte, was sie sich an diesem Abend wünschen würden kam von den meisten: Eine geführte Meditation zum Entspannen.

 

Der Körper weiß wie gut es tut, in sich selbst einzutauchen, die Gedanken endlich loszulassen und in einen Zustand wohliger Entspannung zu gleiten. Es fühlt sich an, als ob man auf Wolken schwebt, meinte eine Teilnehmerin.

 

 

 

Die gemeinen kleinen Zeitfresser der Meditation

 

Aber was macht es dann so schwer, sich selbst die Zeit dafür zu nehmen? Und ein paar Minuten des Tages als Geschenk an sich selbst für die Meditation einzuplanen?  Was würdest du jetzt selbst darauf antworten?

 

Die meisten Menschen sagen: Ich habe einfach keine Zeit. Zu viel Arbeit, die Familie, der Haushalt, der Garten, Einkaufen… Es finden sich 1000 Gründe, die alle unglaubliche Zeitfresser zu sein scheinen. Wie kleine gierige Monster tauchen sie in unserem Leben auf und verschlingen gierig und unerbittlich die kostbaren Stunden des Tages. Lassen uns am Abend müde und erschöpft ins Bett fallen. Mit dem Gefühl, dass wir sowieso wieder nicht alles geschafft haben.

 

 

 

 

 

Meine 10 besten Tipps zum Dranbleiben

 

Mir haben gegen diese kleinen gemeinen Zeitfresser zehn Dinge geholfen, die ich hier gerne mit dir teile.

 

Nummer 1 – Weniger ist besser als gar nichts
Oft glauben wir, dass Meditation bedeutet, mindestens eine halbe Stunde Zeit dafür zu finden. Wir haben eine Idealvorstellung im Kopf, die wir zum Maß aller Dinge machen.

Mein Tipp: Es reichen auch zwei bis drei Minuten, wenn die Zeit wirklich knapp ist.


Nummer 2 – Mit Musik geht es leichter
Gerade morgens sind viele Menschen müde und tun sich schwer, in der Meditation ihren Fokus zu halten. Die Augen fallen ihnen zu und die Gedanken springen bergauf und bergab.

Mein Tipp: Ich habe zwei Mantras, die ich während der Meditation laufen lasse. Dadurch bin ich gleich wacher und habe nicht mehr das Gefühl, dass die Stille sich wie eine Decke der Müdigkeit über mir ausbreitet.

 

 

 

Nummer 3 – Dem Verstand Futter geben
Auch der Weg der Meditation besteht aus Höhen und Tiefen. Manche Tage sind emotional sehr berührend und man könnte die ganze Welt umarmen. Andere Tage sind wie ein mühsamer Aufstieg auf einen steilen Berg. Mir hilft es dann oft, mir die Vorteile der Meditation auf Körper und Geist klar zu machen.

Mein Tipp: Lies immer mal wieder einen Artikel oder schau dir ein Video zu den wunderbaren Wirkungen der Meditation an. Und lass dich daran erinnern, wie wirkungsvoll sie ist. Dazu gibt es inzwischen einen großen Fundus im Internet. Lies dazu auch gerne meinen Blogbeitrag: Wie Meditation für mehr emotionale Intelligenz sorgt.

 

 

 

Nummer 4 – Die Meditations-Gewürzkiste
Keiner möchte jeden Tag immer das Gleiche essen. Auch unser Herz und unser Verstand wünschen sich meditative Abwechslung. So wie wir unterschiedliche Zutaten und Gewürze beim Kochen verwenden, können wir auch bei der Meditation für wohltuende und schmackhafte Abwechslung sorgen.

Mein Tipp: Nutze unterschiedliche Formen der Meditation. Gönne dir immer die Form der Meditation, die dir gerade guttut.

 

 

 

Nummer 5 – Die Magie des Meditations-Rituals
Wie machst du das morgens mit dem Zähneputzen? Denkst du lange darüber nach, ob du dir heute die Zähne putzen willst oder nicht? Oder ist es für dich einfach ein Ritual, dass du ganz automatisch in deinen Tag einbaust? Alles, was wir zu einem Ritual in unserem Leben machen, gibt uns Halt und Struktur und läuft fast wie von selbst in unserem Tagesprogramm ab.

Mein Tipp: Entwickle für dich dein eigenes kleines Meditations-Ritual, das du ganz automatisch jeden Morgen wie Zähneputzen in deinen Tag einbaust.

 

 

 

Nummer 6 – Schick den Perfektionisten in die Wüste
Weißt du was der größte Feind der Meditation ist? Der Perfektionismus. Der Wunsch und de Vorstellung, wie genau Meditation möglichst perfekt auszusehen hat. Das führt dazu, dass wir lieber wieder mit dem Meditieren aufhören. Denn perfekt wird es ja sowieso nicht. Dabei gibt es in der Meditation, wie im Leben generell, nicht den perfekten Weg oder den perfekten Zustand.

Mein Tipp: Gut ist besser als perfekt. Und jeder Schritt auf deinem persönlichen Weg der Meditation bringt dich ein Stück weiter.

 

 

 

Nummer 7 – Gemeinsam geht es leichter
Menschen sind auf Verbundenheit und Gemeinschaft angelegt. Sich mit anderen auszutauschen, sich von den Erfahrungen inspirieren zu lassen ist wie ein Dünger für den eigenen Weg der Meditation. Der Austausch mit anderen macht Mut und schenkt Kraft und Energie für die nächsten Schritte.

Mein Tipp: Tausch dich mit anderen aus und erweitere immer wieder deinen eigenen Horizont der Meditation. Denn er ist viel größer als du denkst.

 

 

 

Nummer 8 – Die Natur ist der beste Meditationslehrer
Viele Menschen erleben den Zustand der Meditation ganz automatisch in der Natur. Sie kommen zur Ruhe, entspannen sich und können aus dem Hamsterrad der Gedanken aussteigen. Wer in der Natur ist, kommt automatisch in einen natürlichen Zustand der Meditation.

Mein Tipp: Erlaube dir, auch einen Spaziergang als eine wundervolle Art der Meditation zu sehen.

 

 

 

Nummer 9 – Meditation und Achtsamkeit sind Geschwister
Viele Menschen denken, dass nur das stundenlange stille Sitzen richtige Meditation ist. Und sind deshalb der Überzeugung, dass Meditation nicht das Richtige für sie ist. Dabei ist jeder Moment der Achtsamkeit, in dem du bewusst ein- und ausatmest und deine Gedanken wahrnimmst Meditation.

Mein Tipp: Lasse Achtsamkeit Teil der Meditationspraxis im Alltag sein.
Dazu kannst du auch meinen Blogbeitrag lesen: 3 tägliche Rituale für mehr Achtsamkeit.

 

 

 

10 – Schaffe einen wohltuenden Raum für Körper und Seele
Die Umgebung und dein Körper sind ein wichtiger Teil der Meditation. Schenke dir für die Meditation einen Ort, an dem du dich wohlfühlst. Das können Kleinigkeiten sein, wie eine Kerze, die du für dich anzündest oder ein ätherisches Öl, dessen Duft dich einhüllt. Und tue auch deinem Körper Gutes. Hüll dich in eine Decke ein, nimm ein Kissen, dass dir das Sitzen leichter macht.

Mein Tipp: Achte in der Meditation auch auf die Bedürfnisse deines Körpers und schenke ihm liebevolle Aufmerksamkeit.

 

 

 

 

 

Nimm Abschied von der Perfektion und erlaube dir deinen eigenen Weg

 

Meditation kann so einfach sein. Wenn wir uns selbst erlauben, es uns einfach zu machen. Nimm Abschied von der Perfektion und den vielen Vorstellungen, wie Meditation zu sein hat. Und erlaube dir, deinen Weg der Meditation in deinem Tempo zu gehen.

 

Eine kurze geführte Meditation kannst du dir hier anhören und dich entspannen.

 

Herzliche Grüsse und eine entspannte Zeit wünscht dir

 

 

 

 

 

 

 

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