Trauma – der unsichtbare Schmerz in der Seele

23 Januar 2021 | 5 Kommentare

Als er leise, mit gedrückter Stimme zu erzählen beginnt muss ich mit den Tränen kämpfen. Der große,sportliche Mann sitzt mir mit gebeugten Schultern gegenüber und erzählt von unvorstellbar schrecklichen Erlebnissen aus seiner Kindheit, die er lange vergessen hatte. Die vor kurzem als Trauma, das wieder in ihm auftauchte, sein Leben zerstört haben.

 

Trauma im Kinderheim und eine Nahtoderfahrung

Erlebnisse die geschehen sind, als seine Mutter ihn eines Tages in ein Kinderheim gebracht hat als er sechs Jahre alt war. Sie hat es ihm vorher nicht gesagt, ihn einfach dorthin gebracht, sein Flehen und Bitte nicht gehört, als er wieder mit nach Hause wollte.

Viele Jahre stand er an den Wochenenden am Fenster, in der Hoffnung, dass sie ihn besucht, ihn wieder nach Hause holt. Aber sie kam nur selten. Und er erlebte in diesen Jahre eine Hölle, aus der es für ihn als Kind keinen Ausweg gab.

Es macht mich fassungslos, wenn er mir erzählt, wie er als kleiner Junge in diesem Waisenhaus geschlagen, misshandelt und gedemütigt wurde. Und er selbst deswegen voller Scham ist.

Weil die Umwelt ihm suggeriert, dass es ja nicht so schlimm gewesen sein kann, weil er sein Leben im Griff hat, beruflich erfolgreich ist, immer wieder auf die Beine kommt.

Aber sie wissen nicht, dass durch einen anaphylaktischen Schock und eine Nahtoderfahrung die ganzen Erinnerungen, die er so lange verdrängen konnte, wie aus einer verborgenen inneren Kammer wiederauftauchen. Dass er diese Tür mit den schrecklichen Bildern nicht mehr schließen kann, und er durch die Erinnerungen blaue Flecken am ganzen Körper hat.

Es macht mich wütend, wenn Menschen zu ihm sagen, dass habe er sich vielleicht nur eingebildet, es könne doch gar nicht sein, dass man das vergisst.

Sie wissen nichts über die Überlebensmechanismen von Traumaopfern. Wie gut das Unbewusste Dinge ausblenden kann, damit wir überleben. Bis ein Auslöser im Außen alles Vergessene wieder in das Bewusstsein schwemmt. (Diese Auslöser nennt man auch Trigger)

Wenn das Trauma sich wiederholt – die Retraumatisierung

Es macht mich wütend, dass es für diesen Mann keine Entschädigung mehr gab, weil die Taten von damals verjährt sind. Obwohl außer ihm keines der Kinder von damals mehr lebt. Die anderen fünf aus dieser Gruppe haben sich das Leben genommen.

Es macht mich wütend, wenn es heißt, dass es doch ausreichend Unterstützung für die Opfer gibt. Leider oft nur Unterstützung, die nicht wirklich weiterhilft und schnell an ihre Grenzen stößt.

So wie die Anwältin von einer Unterstützungs-Organisation, die wir nach langem Suchen endlich finden. Die aber, wie sich schon im ersten Gespräch zeigt, keine Ahnung hat, wie sie ihm helfen kann. Wieder eine enttäuschte Hoffnung und nicht wissen, wie es weitergeht.

Fassungslos höre ich, dass ein Gutachter, Arzt der Krankenkassen,  ihn fast zwei Stunden in seinem dunklen, muffigen Siebziger-Jahre-Wartezimmer sitzen lässt und dann auffordert, seine Trauma-Geschichte noch einmal zu erzählen.

Obwohl er ein Schreiben von mir dabeihat, dass er genau das auf keinen Fall tun soll, weil er sonst retraumatisiert wird und innerlich in einen Traumastrudel gerät, aus dem er ohne Hilfe nicht mehr herauskommt. Dazu gibt es inzwischen viele wissenschaftliche Studien, die ein Gutachter kennen sollte.

Das ist dem Gutachter egal. Er lässt ihn alles noch einmal erzählen. In allen schrecklichen, unfassbaren Details, die mir beim Zuhören Tränen in die Augen getrieben haben.

Er sagt ihm dann, dass er zu instabil ist und nicht mehr arbeiten können wird. Hat aber keine Ahnung oder will es nicht wissen: Weil er ihn durch dieses Vorgehen destabilisiert hat. Den Menschen vor ihm damit um Monate zurückgeworfen hat. Das macht mich unglaublich fassungslos.

Zum Glück hat dieser Mann nicht aufgegeben. Und unendliche Kräfte in sich. Nur so hat er es geschafft, seinen Weg weiterzugehen und nach vielen Rückschlägen beruflich und im Leben wieder Fuß zu fassen.

 

Die Frage der Polizeipsychologin

Es macht mich wütend und fassungslos, wenn eine junge Frau vor mir sitzt und sagt: Sogar die Polizeipsychologin hat mich gefragt, ob ich mir sicher bin, dass ich es nicht wollte und herausgefordert habe. Ich hätte doch einen so kurzen Rock getragen…

Eine junge Frau, die von einem Bekannten beim abendlichen Fernsehen bedrängt und vergewaltigt wurde.

Die dadurch an ihrer eigenen Wahrnehmung und Glaubwürdigkeit zweifelt und viel Zeit, Wertschätzung, Mitgefühl und Unterstützung braucht, um sich selbst wieder vertrauen zu können und so Heilung zu erleben.

Der es hilft und gutut zu hören und zu verstehen, dass viele Opfer sexueller Gewalt sich schlecht und schuldig fühlen, weil sie Angst haben, doch selbst schuld zu sein. Dass sie sich selbst nichts vorzuwerfen haben. Und mit gesunder Wut reagieren dürfen, um so wieder in ihre Kraft zu kommen.

 

Die Angst vor der Hölle

Ich bin entsetzt, als die junge Frau mit den schwarzen Locken und der Kinderstimme mir erzählt, dass sie Angst hat, in die Hölle zu kommen. Weil sie sich durch und durch schlecht fühlt.

Jahrelang ist sie von ihrem Halbbruder als junges Mädchen missbraucht worden. Die fromme Gemeinde, in der ihr Vater und die Brüder Mitglied sind, will davon nichts hören. Sie soll dem Täter vergeben.

Aber sie kann es nicht. Fühlt sich deswegen schlecht und schuldig. Hat Angst, nie eine normale Beziehung führen zu können. Nie Mutter werden zu können. Weil sie sich selbst und ihren Körper abgrundtief hasst.

Nach vielen Wochen Therapie kann sie ihrem inneren Kind begegnen, ohne den Wunsch vor ihm wegzulaufen, weil sie den Schmerz zuerst nicht aushält, den dieses Kind mit sich bringt.

Nach vielen Wochen kann sie die schreckliche Spannung im Körper besser regulieren statt an Selbstverletzung zu denken. Und langsam, in kleinen zaghaften Schritten bei sich ankommen.

 

Finanzielle Unterstützung und Entschädigung

Es macht mich wütend, wenn sie im Komitee einer Organisation, die Opfer von sexueller Gewalt finanziell unterstützen, Rede und Antwort stehen muss, warum sie den Antrag gestellt hat. Sie habe doch einen super Job, sei erfolgreich. Anderen Opfern gehe es wirklich schlecht, die wären auf Sozialhilfe angewiesen.

Muss eine Frau, die solche Erfahrungen gemacht hat, sich in einer großen Runde von Menschen dafür rechtfertigen, dass sie es mit allen ihr zur Verfügung stehenden Kräften geschafft hat, ein halbwegs normales Leben zu führen?

Wird nicht gesehen, dass sie über Leistung den Schmerz, den inneren Hass auf sich selbst und die abgrundtiefe Einsamkeit kompensiert? Jahrelang hat sie ihre Therapien selbst bezahlt, für den Aufenthalt in der Klinik lange kämpfen müssen.(Sie hat die Entschädigung bekommen – aber nicht jeder hätte eine solche Befragung aushalten können).

Diese Frau gehört zu den mutigsten die ich kenne. Sie hat ihre eigene Geschichte in diesem Beitrag von Crismon erzählt, wenn du noch mehr von ihrer Geschichte erfahren möchtest.

 

Trauma in unserer Gesellschaft und notwendige Therapien

Es macht mich wütend, wenn ich höre, wie viele Frauen und auch Männer von Brüdern, Vätern, manchmal auch Müttern und anderen Verwandten missbraucht werden. Wenn Kinderseelen schon so früh gebrochen werden, wenn diese Unschuld mit Füßen getreten wird – auf schlimmste Weise.

Und viel zu viele Menschen wegschauen und weghören, wenn ein Kind sich mitteilen will.

Immer noch ist es in unserer Gesellschaft  ein Thema ist, bei dem man sich anhören muss, dass es ja so viele nicht sein können und es doch oft auch nur als Instrument benutzt würde, um dem Ex-Partner, Chef oder den Eltern zu schaden.

Es macht mich wütend, dass die Opfer dieser furchtbaren Gewalt um ihre Therapien kämpfen müssen, es viel zu wenig Therapeuten gibt, die sich mit diesen Narben auf der Seele auskennen und viel zu wenig Therapieplätze.

Weil Kassen immer mehr reglementieren, wer eine solche Therapie anbieten darf, wer sie überhaupt bekommt und weil Menschen immer noch bevorzugt mit Tabletten behandelt werden statt mit ausreichend Zeit, therapeutischer Kompetenz und Mitgefühl.

Patienten müssen oft sehr lange auf diesen Platz warten und geeignete Traumatherapie selbst bezahlen – wenn sie das Geld dafür haben.

Solange sie in der Gesellschaft noch funktionieren ist das scheinbar ein Zeichen, dass es doch nicht so schlimm gewesen ist und sie eigentlich keine Therapie brauchen.

Was in ihnen vor sich geht, welche emotionalen Schmerzen sie haben, wie viel Heilungsenergie sie wirklich bräuchten – das wissen nur wenige.

In meiner Arbeit als Psychotherapeutin in einer Akutklinik habe ich die Erfahrung gemacht, dass für traumatisierte Menschen vor allem körperorientierte Therapien hilfreich und heilsam sind. Hierzu gehört vor allem Somatic Experiencing. Auf dieser Seite kann man sich über die Methode informieren und nach ausgebildeten Therapeuten suchen.

 

Trauma im eigenen Schutzraum

Es macht mich wütend, wenn suggeriert wird, dass Vergewaltigungen auf dem Weg nach Hause im Gebüsch stattfinden. Und man sich davor schützen kann, wenn man nicht allein auf dunklen Wegen unterwegs ist.

Denn stattdessen sind es meist Freunde, Bekannte, Familienangehörige, Menschen, denen man vertraut. Von denen man nicht ahnt, dass sie zu einem solchen Übergriff fähig sind. Dass gerade der eigene Schutzraum zu einem Ort der Gewalt und des Schreckens werden kann.

Es macht mich wütend, dass diese Vergehen oft noch als Kavaliersdelikt angesehen werden. Mit lächerlichen Strafen. Und Täter vielleicht noch schneller eine Therapie bekommen als das Opfer.

 

Meine Mutter und der abgrundtiefe Riss in ihrer Seele

Es macht mich wütend und traurig, dass auch meine Mutter ein Opfer sexueller Gewalt war.

Wenn ich ihre Kinderbilder anschaue und das wundervolle zarte, aufgeweckte kleine Mädchen mit den Blumen im Haar sehe frage ich mich oft, was aus ihr hätte werden können, wenn es nicht passiert wäre.

Vielleicht wäre die Künstlerin in ihr, die manchmal zaghaft einen Schritt in diese Welt machte, sichtbar geworden. Vielleicht hätte sie einen Beruf erlernen können, der ihr Freude gemacht hätte, statt in ihren Selbstzweifeln gefangen zu sein.

Vielleicht wäre sie als 19jährige, die ungewollt schwanger wurde keine Ehe eingegangen, die für sie und meinen Vater als blutjunge Eltern zu einer Katastrophe wurde.

Vielleicht hätte sie nach der Scheidung, als sie dreißig und Mutter von drei Kindern war wieder einen Mann kennenlernen können. Aber es gab damals noch keine Therapie, die den tiefen Schmerz, den abgrundtiefen Riss in ihr hätte heilen können.

Man wusste noch nicht, dass die Seele auch den Körper braucht, um den Schmerz zu entlassen. Um sich in der Welt wieder zurechtzufinden und nicht in Gedanken immer wieder vor sich selbst davonzulaufen.

Vielleicht wäre sie dann nicht mit 60 Jahren einfach so nachts gestorben. So als ob ihre Seele beschlossen hätte, dass es jetzt genug ist.

 

Definition von Trauma welche Arten von Trauma gibt es

Peter Levine, der Begründer von Somatic Expierencing bezeichnet Trauma als Verletzung unserer Schutzhülle, die die persönlichen Bewältigungsmechanismen übersteigt und zu einem überwältigenden Verzweiflungsgefühl führt.

Einen sehr guten und verständlichen Überblick über die verschiedenen Arten von Trauma gibt die Psychotherapeutin Verena König hier.  Und erklärt: Was ist  ein Schocktrauma, sequentielle Traumatisierung, Bindung- und Entwicklungstrauma, transgenerationale Traumatisierungen, kollektive Traumatisierung, sekundäre Traumatisierung.

Über das Thema Bindungs- und Entwicklungstrauma werde ich noch einen eigenen Beitrag schreiben, da auch das ein wichtiges Thema ist.

 

Hilfreiche Infos, Bücher, Podcasts zum Thema Trauma

Es gibt sehr kompetente Therapeutinnen, die über das Thema Trauma auf ihren Homepages und in sehr hörenswerten Podcasts aufklären:

Dami Charf, die inzwischen auch ein Buch geschrieben hat: „Auch alte Wunden können heilen“ In diesem Interview erzählt sie darüber.

Verena König, die auf Ihrer Homepage jede Menge kostenlose Webinar und Meditationen zum Thema Trauma anbietet und sehr kompetent und liebevoll an das Thema herangeht.

Michaela Huber, eine der Pionierinnen zum Thema Trauma genauso wie Luise Reddemann

 

Trauma und Heilung

Und trotz allem ist da viel Hoffnung. Weil ich erleben durfte, dass Menschen trotz dieser Ereignisse eine Chance auf Heilung haben. Wenn sie mitfühlend, wertschätzend und achtsam begleitet werden. Und sie an ihre innere Kraft, ihren unzerstörbaren, heiligen inneren Kern erinnert werden, mit dem sie sich wieder verbinden können.

Dass es Orte der Heilung gibt, in denen sie wieder zu sich selbst zurückfinden können. Zu sich selbst, dem wunderbaren Menschen, der in ihrem Innersten darauf wartet, dass sie wieder zu ihm zurückkehren.

Zu ihrem inneren Kind, ihrem magischen Potential, ihrer Einzigartigkeit. Wenn sie Menschen auf ihrem Weg begegnen, bei denen sie sich gesehen fühlen mit ihrem Schmerz. Die einfach dableiben, ihnen das Licht in ihrem Inneren spiegeln und sie daran erinnern, dass sie es verdient haben glücklich zu sein. Weil es ihr Geburtsrecht ist.

Meine Erfahrung aus vielen Jahren psychotherapeutischer Arbeit in der Klinik ist, dass Menschen ein großes, magisches Potential in sich haben. Menschen sind resilient, habe enorme psychische Kräfte in sich, die Heilung ermöglichen.

 

Der heilsame Blick auf der Ressourcen

Neben dem Schmerz, der in der Therapie gewürdigt werden soll und muss ist es wichtig, den Blick auch auf seine Ressourcen zu richten. Sich wieder auf seine innere Kraft zu besinnen um den alten Gefühl von Ohnmacht und Überwältigung nicht länger ausgeliefert zu sein.

Und dabei den Körper als Übersetzer der Seele und Werkzeug für die Heilung miteinzubeziehen. Denn er kann den alten Schmerz und den Überlebensstress aus unserem System ausleiten. Genau damit arbeitet Somatic Experiencing.

Und ich möchte von Herzen den Menschen danken, die ich auf ihrem Weg aus dem Trauma zurück ins Leben begleiten durfte. Für ihr Vertrauen, für das, was ich von ihnen lernen durfte, für die Erfahrung, dass Heilung möglich ist Auch in der tiefsten inneren Dunkelheit.

 

Deine Fragen und Erfahrungen, die du teilen möchtest

Mit diesem Text möchte ich dazu beitragen, dass Menschen besser verstehen, was ein Trauma ist und wie es sich auswirkt. Und wie man helfen kann.

Teile auch gerne deine Erfahrungen, gib deine persönlichen Tipps und Erfahrungen weiter und schreib mir, was in diesem Beitrag für dich wichtig und hilfreich war. Wir Menschen brauchen Verbundenheit und Austausch, Unterstützung und Mitgefühl. Vielleicht kann dieser Beitrag eine Plattform dafür sein. Das würde mich von Herzen freuen.

Herzliche Grüße

Portrait Alexandra Cordes-Guth

Alexandra Cordes-Guth Logo 

Alexandra Cordes-Guth begleitet Menschen mit viel Wertschätzung und Empathie
auf dem Weg ihrer beruflichen und persönlichen Veränderung und Entwicklung.

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5 Kommentare

  1. Liebe Alexandra,
    vielen Dank für diesen großartigen Text.
    Als Betroffene lese ich ihn mit großer Anerkennung für Deine Arbeit und den Mut darüber zu schreiben.
    Wie gut, dass es heutzutage Menschen wie Dich gibt, die dieses Thema aufgreifen und Methoden die helfen die Resilienz zu stärken.
    Mir hat der innere Dialog über das Schreiben -mal mehr, mal weniger- immer geholfen. Die Sprache darüber kam erst viele, viele Jahre mit gelebtem Leben.
    Liebe Grüße
    Margaretha

  2. Liebe Margaretha, und wie mutig, dass du hier als Betroffene kommentierst. Dafür danke ich dir von Herzen. Es braucht oft lange, bis der Schmerz auf der Seele wahrgenommen und ausgesprochen werden kann. Wie gut, dass du die Sprache dafür gefunden hast. Denn das Mitteilen können ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Heilung. Zu erleben, dass jemand zuhört, dableibt, Mitgefühl und Verständnis zeigt – das ist so wichtig. Aber auch das Schreiben ist schon hilfreich. Dazu gibt es inzwischen sogar Studien. Sollte aber in der Regel, wenn man in die Tiefe geht, nur mit therapeutischer Begleitung geschehen.
    Danke für deinen Kommentar und die Anerkennung. Das musste einfach raus aus mir und ich hoffe, dass es ein kleines Zeichen der Hoffnung sein kann. Liebe Grüße Alexandra

  3. Liebe Alexandra,
    zunächst einmal möchte ich dir herzlich zu deinem 100. Blogbeitrag-Jubiläum gratulieren und dir für all deine wertvollen Impulse danken, die mein Leben tagtäglich bereichern!
    Ich glaube, dieser Blogbeitrag hat mich am meisten berührt, weil du Einblicke darin gewährt hast, mit welchen Dämonen manche Menschen zu kämpfen haben. Es hat mich daran erinnert, dass man niemals vorschnell urteilen sollte, weil man nie in einen Menschen hineinsieht. Es gibt so viele Held*innen, die ihre Selbstermächtigung zu sich zurückholen, sich dagegen entscheiden, (nur) Opfer zu sein und tagtäglich ihr Leben so gut es nur geht lebenswert machen. Diesen Menschen gebührt so viel Respekt und Anerkennung!
    Es ist so schön, dass du so viel Liebe in die Welt trägst. Mach weiter so!
    Herzliche Grüße,
    Bianca

  4. Liebe Bianca, danke für deine Glückwünsche, die mich sehr freuen. Und dieser Blogbeitrag ist tatsächlich ein sehr intensiver, der mir auch sehr am Herzen liegt. In meiner Zeit als Therapeutin in einer Klinik habe ich so viele Einblicke bekommen und berührende Geschichten gehört, dass ich diesen Menschen einen Raum und eine Stimme geben wollte. Ich denke so wie du: Ihnen gebührt Respekt und Anerkennung. Und viel Unterstützung und Mitgefühl.
    Liebe Grüße
    Alexandra

  5. Sehr berührend!!! Vielen Dank für diesen Beitrag liebe Alexandra! Dein Blog bereichert und inspiriert ungemein. Danke!

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